Zur GV-Sitzung vom 23. Oktober 2017

Diesmal im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr in Reddelich folgten am Montagabend alle acht Gemeindevertreter der Einladung des Bürgermeisters und arbeiteten die Tagesordnung ab. Unterstützung gab es vom Amtsleiter, Herrn Theis und Frau Hedemann, die sich, in bewährter Weise um die Protokollierung der Sitzung kümmerte. Frau Lewin von der OZ verfolgte als interessierte Beobachterin die Sitzung.

Weitere Gäste gab es keine, sodass der erste Tagesordnungspunkt (TOP), Einwohnerfragezeit, recht kurz ausfiel. Auch die nächsten vier TOP, Formalien zwar aber notwendig für eine ordentliche und effiziente Sitzungsstruktur, waren schnell erledigt.
Im TOP 6 berichte zunächst Frau Schindler von der letzten Bauausschusssitzung, bevor der Bürgermeister Stellung nahm zu Themen wie:

  • Die Arbeiten am Gemeindehaus verlaufen einigermaßen Planmäßig. Die Beton- und Maurerarbeiten sind abgeschlossen, die Arbeiten am Dach beginnen am 1. November.
  • Die Pläne für einen Umzug der Kita liegen vorerst auf Eis, wie man so schön sagt. Die möglichen Standorte in Reddelich für eine neue Einrichtung sind nicht förderfähig und die Träger sehen sich außerstande, ohne Fördermittel zu bauen.
  • Gleichfalls auf Eis liegt die Finanzierung des Neubaus eines Feuerwehrgebäudes. Fördermittel für das Projekt gibt es nur zu einem geringen Teil und einer Bankfinanzierung möchte die Kommunalaufsicht des Landkreises nur sehr ungern zustimmen. Da kommt es den Damen und Herren dort sehr gelegen, dass die schon seit längerem laufende, zentrale Feuerwehrbedarfsplanung sich noch bis Ende 2018 hinziehen kann. Der Ratschlag aus Güstrow: abwarten! Die Geduld der Gemeinde ist zwar langjährig gut trainiert jedoch nicht endlos. Reddelich hat schon zu viele Jahre in Abwarteposition verbracht. Viele Probleme konnten weder ausgesessen noch weggespart werden. Einigkeit herrscht in den Gremien der Gemeinde, die Planung des Projektes bis zur Baugenehmigung zu betreiben.
  • Bei der geplanten „Innenbereichssatzung“ für Reddelich liegen derzeit die Ergebnisse der Beteiligungen vor. Nun gilt es, diese auszuwerten und ggf. in den Satzungsentwurf einzuarbeiten, bevor dieser öffentlich ausgelegt wird.

Unter TOP 7 beschloss die Gemeindevertretung ihre Zukunftsfähigkeit als eigenständige Gemeinde – übrigens einstimmig. Zu diesem komplexen Thema wird demnächst ein separater Artikel auf dieser Site veröffentlicht.
Die folgenden Anträge auf der Tagesordnung wurden befürwortet. Nicht alle ohne Gegenstimme aber mit eindeutiger Mehrheit. Die protokollierten Gegenstimmen sind ein Zeugnis für eine sachbezogene, kontroverse Diskussion der Anträge.

Zum Ende der Versammlung wurde noch über Details der Umstellung auf papierloses Versammlungsmanagement gesprochen. Die Voraussetzungen dazu sind weitestgehend erfüllt. sodass ab 2018 in der Gemeinde Reddelich durch das Amt kein Papier zur Vorbereitung der Gremiensitzungen mehr verschickt werden muss.
In Brodhagen wurde der schlechte Zustand der Verbindungsstraße nach Steffenshagen und der Regenentwässerung im nördlichen Teil des Ortes moniert.Die jeweils Zuständigen werden Informiert.